DAVID ROTH
"Ich freue mich sehr, bei Sommer.Frische.Kunst erstmals meine 70-teilige Videoarbeit „kleine Antworten, große Antworten“ zu zeigen. Mindestens eines der Videos ist in Bad Gastein entstanden – wodurch die Arbeit auch eine direkte Verbindung zum Ort der Ausstellung erhält."
Bio:
David Roth, geboren 1984, lebt an der südwestfranzösischen Atlantikküste. In seiner künstlerischen Praxis untersucht er die Rahmenbedingungen von Kunst: das Museum, die Ausstellung, die Hängung, den Blick und die Konventionen, durch die Kunst sichtbar und lesbar wird. Dabei arbeitet Roth mit bereits vorhandenem künstlerischem Material, mit kunsthistorischen Referenzen und mit Formen der Aneignung, Verschiebung und Neuinszenierung. Seine Arbeiten begreifen Ausstellungssituationen nicht als neutrale Präsentationsform, sondern als eigenständiges künstlerisches Medium. Räume, Blickachsen, Körperhaltungen und Displays werden zu Mitteln, um bestehende Bilder und Werke neu zu befragen. Roth interessiert sich dafür, wie Bedeutung nicht allein im Kunstwerk entsteht, sondern auch durch den Kontext, in dem es erscheint — durch Nähe und Distanz, durch Ordnung und Irritation, durch das Verhältnis von Werk, Raum und Publikum. Zuletzt stellte David Roth in der KÖNIG GALERIE und der Sexauer Galerie aus und konzipierte in Kooperation mit Ruttkowski;68 in Köln eine Gruppenausstellung.
David Roth, born in 1984, lives on the Atlantic coast of southwestern France. In his artistic practice, he examines the conditions that frame art: the museum, the exhibition, the hanging, the gaze, and the conventions through which art becomes visible and legible. Roth works with existing artistic material, art-historical references, and forms of appropriation, displacement, and re-staging. His works understand exhibition situations not as neutral forms of presentation, but as artistic media in their own right. Spaces, sightlines, bodily positions, and displays become tools for re-examining existing images and works. Roth is interested in how meaning is created not only within the artwork itself, but also through the context in which it appears — through proximity and distance, order and disruption, and the relationship between work, space, and audience. Most recently, David Roth exhibited at KÖNIG GALERIE and Sexauer Galerie, and conceived a group exhibition in Cologne in cooperation with Ruttkowski;68.
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